Autor: Katharina

Berliner

Berliner

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Rosa Wolke {enthält Werbung}

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Deftiger Strudel nach einem altdeutschen Rezept

Deftiger Strudel nach einem altdeutschen Rezept

 

Dies ist ein Gericht, was meine Oma und meine Mama früher viel zubereitet haben.
Nun war es endlich an der Zeit, dass auch ich das Rezept aus meiner Kindheit zubereite. Und ich muss sagen, es ist mir gelungen 🙂

Für den Strudel benötigt man:

Ca. 800 g Dicke Rippe

2 mittlere Zwiebeln (ca. 250 g)

4 mittlere Möhren (ca. 400 g)

300-600 g Sauerkraut (ich habe von Mildessa genommen)

Ca. 1,5 kg Kartoffeln

2-3 Lorbeerblätter

Salz, Pfeffer nach Geschmack

Für den Teig:

1 Päckchen Trockenhefe

150 ml warmes Wasser

150 ml warme Milch

1 gute Prise Zucker

Ca. 1 TL Salz

1 Ei

500 g Mehl

50 ml Rapsöl

Da wir einen Hefeteig für unsere Strudeln anrühren und er bekanntlich gehen muss, fangen wir damit an. Viele scheuen sich davor einen Hefeteig anzurühren, allerdings kann man bei diesem Teig nicht viel falsch machen.

Damit unser Teig schön locker ist, aktiviere ich grundsätzlich die Hefe. Dazu die warme Flüssigkeit mit der Hefe und Zucker verrühren und ca. 15 min stehen lassen.

Und damit wir die Zeit möglichst effizient ausnutzen, bereite ich in der „Aktivierungszeit“ das Fleisch oder das Gemüse, also waschen, schälen, zurecht schneiden – kann alles in diesen 15 Minuten erledigt werden.

In dieser Viertelstunde bildet sich an der Oberfläche so eine Art Schaum. Daran merkt man, dass die Hefe arbeitet – dafür haben wir ja auch unsere gute Prise Zucker dazu gegeben. Ich gebe das Ei und Salz dazu und verquirle alles kurz. Anschließend gebe ich nach und nach das Mehl hinzu und knete einen elastischen Hefeteig. Diesen erstmal für 20-30 Min. warm stellen.

Während unser Strudelteig ruht, wenden wir uns dem Fleisch und Kartoffeln zu, wenn ihr das bereits nicht in der „Aktivierungszeit“ erledigt habt ;).

Kartoffeln schälen und vierteln (oder auch sechsteln) und zur Seite stellen.

Dicke Rippe kurz unter dem kalten Wasser spülen und abtrocknen. In mundgerechte Stücke (so ähnlich wie bei Gulasch) schneiden.

Zwiebeln schälen und würfeln.

Möhren schälen und in Stifte schneiden.

Nachdem wir alles vorbereitet haben, fangen wir mit anbraten an. Im gusseisernen Topf 1-2 EL Schmalz auflösen. Die Zwiebeln auf dem Schneidebrett mit einer handvoll Mehl vermengen und in das heiße Fett geben. Durch das Mehl werden die Zwiebeln schön goldig und die Soße später sämiger.

Nach 1-2 Minuten, wenn die Zwiebeln etwas Farbe bekommen haben, das Fleisch dazugeben und alles schön ca. 4-5 Min. anbraten. Die Möhrenstifte hinzufügen und ggf. etwas Wasser dazugeben. Deckel drauf und ca. 30 Min. schmoren lassen. Ab und zu umrühren.

Während unser Fleisch schön vor sich hin schmort, rollen wir die Hälfte von unserem Strudelteig möglichst rechteckig aus. Es soll in etwa die Größe von einem Din A4 Blatt haben und ca. 5-7 mm dick sein. Wir bestreichen unseren Teig mit zerlassenen Butter und rollen ihn von der großen Seite her auf. Die Rolle in ca. 10 gleich große Schnecken zerschneiden.

Zwischenzeitlich müsste unser Fleisch gut sein.
Wir geben nun Sauerkraut dazu und salzen nach Geschmack. Alles nochmal gründlich umrühren, Lorbeerblätter verteilen und die Kartoffeln auf das Fleisch geben. Mit etwas Wasser aufgießen. Ganz wichtig ist dabei zu beachten, dass das Wasser NICHT bis zur die Oberfläche der Kartoffeln reicht! Auf die rohen Kartoffeln unsere Strudeln mit reichlich Abstand setzen. Deckel drauf, Temperatur runter regeln, so dass die Brühe ganz leicht köchelt. Und den Strudel ca. 25-30 Min. schmoren lassen. Bitte möglichst nicht aufmachen, damit der Dampf nicht entweichen kann. Nach der Kochzeit den Topf von der Herdplatte nehmen und den Strudel ca. 10-20 Min. nachgaren lassen.

Erdnussplätzchen mit Butterschmalz {enthält Werbung}

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Pikanter Brandteigkranz mit Thunfisch-Mais-Füllung

Pikanter Brandteigkranz mit Thunfisch-Mais-Füllung

Als ich vor zwei Wochen meine Instagram-Timeline runter scrollte, entdeckte ich mehrmals hintereinander einen interessanten Beitrag. Mehrere Bäckerinnen verabredeten sich zu einem Backevent: es sollte am letzten Oktober-Wochenende der Brandteigkranz aus der Sat1 Sendung „Das große Backen“ nachgebacken werden.

Soll ich mitmachen oder soll ich nicht – dies war nun die große Frage. Unter den Fingernägeln kitzelte es mich und mein Bauchgefühl sagte mir: „Hey, mach doch mit, du magst doch solche Events.“ Und der Verstand flüsterte nur: „Wo willst du es noch in deinem Zeitplan unterbringen?“

Nun war es bereits Samstag und ich rang immer noch mit mir mit: To be or not to be. Ich ging in die Küche… und prompt war der Brandteig angerührt und der Kranz verschwand im Backofen. Huch, das ging ja schnell, dachte ich mir, jetzt nur noch schnell die Füllung… Ähm, schnell eine Füllung ohne Schmand und Sahne zu machen (ich hatte nämlich daran gedacht, eine hessische Variante zu kreieren) – das geht wohl nicht. Ich hatte zwar alle Zutaten für einen Brandteigkranz parat, aber für die Füllung, war mein Entschluss wohl doch zu spontan. Einzukaufen kam nicht in Frage, da das Abendessen noch zubereitet werden müsste… Moment mal, das Abendessen! Und da war die Idee für eine leckere Thunfisch-Mais-Füllung geboren. Und die Füllung schmeckte allen hervorragend.

So kam eins zum Anderen: ich habe (spontan) beim Backevent mitgemacht und nebenbei ein besonderes Abendessen serviert.

Nun zum Rezept.

Das Rezept für den Brandteig findet ihr unter dem nachfolgenden Link: Brandteigkranz

BRANDTEIG von Bettina Schliephake-Burchardt:

125 ml Milch
125 ml Wasser
1 TL Salz
100 g Butter
200 g Mehl
4 Eier

Für den Brandteig:
1. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Milch, Wasser, Butter und Salz in einem Topf aufkochen.

3. Das gesiebte Mehl in einem Schub in die kochende Flüssigkeit schütten und verrühren. Die Masse unter ständigem Rühren abbrennen, bis sie sich zu einem Ballen bindet, der sich von der Topfwand löst.

Juror-Tipp: Je weniger Flüssigkeit sich noch in der Masse befindet, umso schöner geht der Teig später auf.

4. Die abgeröstete Masse auf unter 40°C abkühlen und die Eier unterarbeiten, bis der Teig glatt und geschmeidig ist.

5. Backblech mit Backpapier auslegen und einen Kreis von 26 cm Ø aufzeichnen. Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und 12 dicke, gleich große Tuffs an der inneren Kreislinie entlang aufspritzen, so dass sich ein Kranz bildet. Der Kreis ist die äußere Begrenzung des Gebäcks. Die Teigmenge reicht exakt für dieses Dutzend.

6. Das Backblech bei 200 °C unter hoher Luftfeuchtigkeit (ein weiteres Metallblech halbvoll mit Wasser unten in den Ofen stellen) ca. 35 – 40 min backen, bis der Kranz eine schöne Backfarbe hat.

7. Vom fertigen, heißen Kranz vorsichtig die Deckel der einzelnen Profiteroles abschneiden, zur Seite legen und auskühlen lassen.

Was ich für mich beschlossen habe: ich werde nächstes mal 5 Eier statt 4 benutzen bzw. darauf achten, dass es große Eier sind. Der Teig war mir etwas zu fest.

Für die Füllung verwendete ich

300 g Frischkäse
1 Dose Thunfisch
1/3 Dose Mais
2 Zehen Knoblach auspressen
1-2 EL Dillspitzen
Salz, Pfeffer nach Geschmack

Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermengen und mit Hilfe von zwei Löffeln auf die einzelnen Windbeutel verteilen. Mit Mais und Dill dekorieren.

Nun, wie ihr seht, ging es wieder mal sehr schnell und der Kranz ist nicht nur der Gaumen- sondern auch ein besonderer Augenschmaus.

Ich werde ihn sicherlich alsbald wieder nachbacken und mal schauen, was für Füllungen ich mir noch ausdenke. Oder aber ich probiere die Füllungen von den anderen Teilnehmern vom Backevent. Schaut mal nach, was in ihren Küchen entstanden ist:

Tanja’s „Süß & Herzhaft“ – Brandteigkranz (süß gefüllt mit Kirschen, Schoko und Eierlikörsahne)
Kittycake – Brandteigkranz (mit herzhafter Thunfisch-Mais-Füllung)
Karin (Taube70) – Brandteigkranz (herzhaft gefüllt teils mit Schinken und teils mit Lachs und Crevetten)
Kathis Rezepte – Brandteigkranz (süß gefüllt teils mit Vanillesahne und teils mit Heidelbeersahne)
Kerstins kleine Backwelt – Brandteigkranz (mit einer süßen Krisch-Sahnefüllung)
The Apricot Lady – Brandteigkranz (süß gefüllt teils mit Vanillecreme und teils mit Schokoladecreme und Beeren)

 

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