Berliner

Berliner

Hallo meine Lieben,

diese leckeren Berliner sind sehr spontan entstanden. Eine Instagram-Nutzerin fragte mich, ob und wenn ja, wie ich den weißen Rand bei meinen Berlinern hin bekomme. Zunächst antwortete ich ihr, dass es ja eh automatisch beim Frittieren kommt. Doch dann fragte ich mich, stimmt es tatsächlich? Das musste ich überprüfen! Gesagt – getan!

Ich arbeite sehr gerne mit Hefeteig. Es gelingt immer, wenn man ein paar kleine Regeln beachtet:

1. Wärme!
2. Wärme!
3. Und noch mal Wärme!

Das Hefe mag es gerne warm. Beim Anrühren vom Vorteig nimmt man warme Flüssigkeiten – Milch, Wasser oder beides. Ich benutze sehr selten einen Thermometer. Die Flüssigkeiten sollen lauwarm sein, wie ein leicht abgekühltes Badewasser. Ist die Flüssigkeit zu heiß, kann es passieren, dass die Hefekulturen absterben und der Teig schlecht bis gar nicht treibt. Ist die Flüssigkeit zu kalt – braucht der Teig sehr lange um zu reifen.

Für den Vorteig verrühren wir Hefe, Flüssigkeit, Zucker und Salz. Und nun geben wir so viel Mehl dazu, dass ein Teig entsteht, deren Konsistenz an den Waffelteig erinnert. Und nun kommt unser Vorteig zum Reifen an einen warmen Ort. Wenn der Vorteig in seiner Größe sich beinahe verdreifacht hat und eine durchlöcherte Oberfläche uns präsentiert, ist es an der Zeit, ihn zum Hefeteig anzurühren.

Wir geben das Ei, Butter und nach und nach das übrige Mehl dazu und verkneten alles zu einem weichen Teig. Daraus formen wir kleine Kugeln und setzten diese mit viel Abstand aufs bemehlte Blech oder Brett. Anschließend kommen unsere Kugeln zum Gehen an – ihr ahnt das schon – einen warmen Ort. Wenn die Kugeln sich verdoppelt haben, frittieren wir sie.

Zum Frittieren habe ich einfach eine Pfanne genommen, in die ich gut ca. 4-5 cm Öl reingegeben habe. WICHTIG: Die Berliner werden vorsichtig vom Blech genommen und mit der Oberkante nach unten in das vorgeheizte Öl gegeben. Zum Frittieren habe ich die mittlere Hitzeeinstellung unseres Herdes genutzt (Stufe 6 von 9). Wenn der Rand goldbraun ist, die Berliner wenden. Auf der anderen Seite ebenfalls goldbraun frittieren und anschließend in Kristallzucker wenden.

Abkühlen lassen und nach Geschmack füllen. Meine Berliner wurden sehr schnell verspeist, so dass ich nur ein Teil gefüllt habe und ansonsten die Konfitüre einfach dazugereicht habe.

Mein Hefeteig

1 Päckchen Trockenhefe
200 ml warmes Wasser
200 ml warme Milch
4 EL Zucker
1,5 TL Salz

100 g Butter
1 Ei

Insg. ca 800 g Mehl

Öl zum Frittieren
Kristallzucker zum Wenden
Aprikosenkonfitüre zum Füllen

Gutes Gelingen 🙂



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