Food.Blog.Meet in Hamburg

{Der Beitrag enthält Werbung}

Guten Morgen, Sonnenschein!

F.B.M. Team

… begrüßten Theres, Benjamin, Sascha und Thorsten die Teilnehmer des Food.Blog.Meet Events am 07.07.2018 in Hamburger Trend Küche&Club. Das Thema des Foodblogger-Meetings war Frühstück&Brunch und so mussten wir schon sehr früh an diesem sonnigen Samstag da sein. Nach einer kurzen Begrüßung ging es sogleich ans Kennenlernen der Unternehmen, die für den guten Geschmack auf den den heimischen Tellern und in den Tassen sorgen. Bei der anschließenden Frühstückschallenge teilten wir uns auf und zauberten einige interessante Brunchideen, die wir dann gemeinsam verköstigt haben. Und so wie der F.B.M. Team uns gewünscht hat, hatten wir gemeinsam „ganz viel Spaß!“

Unser Tagesablauf

Äthiopischer Kaffee von Solino

Wie startet man an liebsten in den Tag? Mit einer Tasse von aromatischen Kaffee, der seinen Duft durch die ganze Wohnung verströmt und in der Nase kitzelt. Also lag es nah, dass beim Thema „Frühstück und Brunch“ der Kaffee nicht fehlen durfte.

Aber Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Auf die Bohnensorten, Kaffeeröstungsgrad und Zubereitung kommt es unter anderem an. Und eben auch auf die Herkunft der tollen Bohne spielt beim Geschmack eine große Rolle. Und der beste Kaffee kommt aus Äthiopien. Da wo die Naturbedingungen perfekt für die Kultivierung der Kaffeepflanzen sind. Der Hamburger Familie Ahlers war es allerdings ein Dorn im Auge, dass lediglich die Bohnen aus Äthiopien importiert werden und die gesamte Wertschöpfung in Deutschland stattfindet. Und so gründeten sie ein Unternehmen, welches die gesamte Herstellung, Röstung und Verpackung direkt vor Ort organisiert und den äthiopischen Bürgern sichere Arbeitsplätze und Know How sichert. Lediglich de Vertrieb findet in Deutschland statt.

Nachdem Herr Ahlers uns diese interessante Facts nahgelegt und ich endlich das aromatische und vollmundige Getränk in meinen Händen hielt, ging es zu einem weiteren Stand: der Spicebar.

Gewürze mit Spicebar

Die Welt gehört dem,
der sie genießt…

Spicebar

Es gibt drei Arten von Pfeffer: schwarz, weiß und bunt. Denkste! Es gibt unzählige Arten von Pfeffer, die ich bis dato nicht mal kannte. Und die brachte der Pfefferkönig Patrick von Spicebar uns (den Foodbloggern) nah. Cumeo, Andaliman, Kampot, Timut – das alles sind keine ferne Länder, sondern Pfeffersorten, die es zu entdecken gibt. Und ich habe für mich bereits den Grapefruit Pfeffer vom Himalaya entdeckt.

Und eine weitere Gewürz-Entdeckung hat mein Herz im Sturm erobert: die Tonkabohne. Ich hatte schon mal davon gehört, aber wie so oft: was der Bauer nicht kennt… Okay, auf mich trifft das eher nicht zu, ich probiere schon sehr gerne neue Sachen aus. Und so landete die Tonkabohne zunächst in meiner Kaffee-Tasse und später in den Crêpes. Mhhh.

Für all diejenigen, die die Tonkabohne nicht kennen: Tonkabohne aromatisiert ihre Gerichte mit leichter Amaretto-, Vanille- und Marzipan-Note. Besonders in Haushalten mit Kindern, wo man auf den Einsatz von Alkohol beim Kochen und Backen bewusst verzichtet, jedoch das Geschmackserlebnis vermisst, kann die Tonkabohne verwendet werden.

Also schnappte ich mir die Tonkabohnen, eine feine Reibe von Microplane und den Alex von Spicebar und machte mich daran für die Frühstückschallenge Crêpes zu backen und diese zum Teil mit Kirsch-Quark zu füllen.

Frühstückschallenge

Bei der Frühstückschallenge konnten wir uns zwischen unterschiedlichen Stationen entscheiden.

Sascha und Thorsten von diejungskochenundbacken.de kochten zusammen mit Toni, Elena, Mimi & Rose Marmeladen und süße Aufstriche.

Gabi, Marny, Jacky und Janina halfen David von eatventure.de beim Zubereiten von Tatar und Co.

Und ich ging dem nach, was ich am Liebsten mache und bereitete zusammen mit Alex von Spicebar Tonka-Crepes zu. Sind die nicht Klasse geworden? Und als Füllung bereiteten wir Kirschen zu, die mit Kirsch-Kola-Rub verfeinert wurden.

Auch andere leckere Brunch-Ideen wurden parallel zubereitet: wie z.B. Lachs & Salat & poschierte Eier und und und…

Frühstück

Als die Challenge vorbei war und wir gemeinsam allerlei Köstlichkeiten gezaubert hatten, war es an der Zeit für ein gemeinsames Frühstück. Ähm, dann eher Mittagessen. 😀 Und nachdem alle gestärkt waren, erwartete uns eine weitere Präsentation von Microplanereiben.

Microplane

Wisst ihr was passiert, wenn ich etwas reibe? ihr könnt es sofort an meinen Fingern sehen. Tja, so tollpatschig wie ich bin, liegen die Pflaster und die Brandsalbe bei mir in der Küche. Und gestern habe ich meine Knoblauchpresse aufs schnelle nicht gefunden gehabt und habe kurzerhand meine Knoblauchzehen mit der Reibe von Microplane gerieben. Und wisst ihr was? Meine Finger sind heil geblieben und die Knoblauchzehe war so fein, wie ich es niemals mit der Knoblauchpresse hinbekommen hätte. Und ich glaube diese beiden Tatsachen sprechen Bände. Reiben genießen ein kleines Schattendasein, aber wenn es drauf ankommt, ist eine gute, scharfe und sichere Reibe unbezahlbar. Und die von Microplane gebe ich nicht mehr her.

eatventure.de

eatventure.de nennt sich „der Onlineshop für Genusserlebnisse“. David ging insb. auf den Nachhaltigkeitsgedanken bei der Fleischproduktion ein, der mir besonders am Herzen liegt. Ich bin der Meinung, dass es eher darauf ankommt, eine artgerechte Tierhaltung einzurichten und keine Massenhaltung. Und dass man weiß, woher das Stück Fleisch oder die Eier auf den Teller kommen. Er berichtete über die Philosophie seines Unternehmens. Und es hat mich (die Kritikerin vom Dienst) überzeugt! Und zwar soweit, dass ich sogar so eine Mini-Tatar-Praline und ein Stück vom Steak probiert habe. Es hat sehr gut geschmeckt. Allerdings werde ich es so schnell nicht wieder essen – denn erst wenn ich dem Lieferanten vertraue, kann ich auch tierische Produkte ohne thermische Bearbeitung genießen. Das ist übrigens auch der Grund warum ich kein klassisches Tiramisu mache/esse.

Rapsölverkostung

Rapsölverkostung, was ist das denn? Das ist die Möglichkeit festzustellen, dass aus einem Produkt viele unterschiedliche Öle gewonnen werden können. Raps kennt man ja als diese wunderschöne sonnig-gelbe Felder. Über die Pollen regt man sich so ziemlich von Mai bis Juni auf und das Rapsöl verwendet man als geschmacksneutrales Öl für allerlei gebratenes. Möchte man etwas feines, nimmt man Olivenöl (was die Kinder übrigens überhaupt nicht mögen). Wusstet ihr aber, dass es auch Rapskernöl gibt? Ich habe beim Einkauf nie darauf geachtet. Und seit der Rapsölverkostung bei der F.B.M. steht das Rapskernöl auf meiner Einkaufsliste. Denn Olivenöl mögen meine Jungs nicht.

Wasserverkostung

Wusstet ihr, dass das Wasser unser Geschmackserlebnis beeinflusst? Und damit ist nicht nur gemeint, dass man zwischen den einzelnen Gängen oder Verkostungen etwas Wasser trinken sollte.

Bei F.B.M. führte ein Wassersommelier mit uns eine Wasserverkostung durch. Was? ihr habt noch nie von einem Wassersommelier gehört? Ich bis dato auch nicht! Auch wusste ich nicht, dass die Mineralwasserflaschen in Restaurants erst am Tisch aufgeschraubt werden dürfen: es ist nämlich ein Qualitätsmerkmal und zeigt, dass das Wasser tatsächlich an der Quelle abgefüllt wurde. Das Mineralwasser muss nämlich immer an der Quelle abgefüllt und darf zur Abfüllung nicht transportiert werden.

Bei der Verkostung ging aber in erster Linie darum, u.a. zu zeigen, wie z.B. der Kohlensäuregehalt unsere Geschmacksrezeptoren beeinflusst. Wir stellten fest, dass die „Blubber“ im Wasser auch fades Essen etwas schmackhafter erscheinen lassen.

Auch wenn die angekündigte „Mineralwasserverkostung“ im ersten Moment mich etwas verwundert hatte, so war ich anschließend sehr positiv überrascht, dass so ein einfaches Thema wie „Mineralwasser“ so viele interessante Erkenntnisse liefern kann.

Trend Küche&Club

Und zum Schluss möchte ich noch ein Paar Worte zu unserer Lokation schreiben: Trend Küche&Club. Von außen unscheinbar und innen WOW. Eine voll ausgestattete Küche mit vier großen mobilen Küchenarealen, die ggf. passend zu eurem Event-Vorhaben angeordnet werden können.

Das Herz dieser Küche ist Guido Weber, der mit Witz und Hamburger Charm und seiner lockeren Art die Teilnehmer begrüßte und beim Event jederzeit zur Seite stand. Auch er ist wohl ein „Frei-Schnauze“ Koch: eine Hand voll davon, eine große Prise von jenem und ein halbes Glas vom Saft. Und anschließend kam dann vom Guido die Ansage: „Nun wird aber der Arbeitsbereich wieder sauber gemacht!“ Wer seine Küche liebt, pflegt sie eben.

Das war nun mein (Foto-) Bericht zum FOOD.BLOG.MEET am 07.07.2018 in Hamburg.

Das nächste Food.Blog.Meet Event findet am 27.10.2018 in Stuttgart statt.
Um euch zu bewerben, müsst ihr eine E-Mail mit dem Betreff „Stuttgart“ an teilnahme@foodblogmeet.de senden.

Ich bewerbe mich diesmal ebenfalls. Zum einen hat es sehr viel Spaß gemacht andere Foodblogger kennen zulernen. Und zum anderen ist das Thema des Treffens – genau mein Ding! Es geht nämlich um Weihnachten. Und wie ihr wisst: ich liebe Feste: und Geburtstage und Weihnachten stehen bei mir besonders hoch im Kurs. Bis zum 31.08.2018 kann man sich bewerben und bereits am 01.09.2018 wird ausgelost und bekannt gegeben, wer dabei sein kann. Also drückt mir die Daumen und bewerbt euch ebenfalls 🙂

Bis bald
Eure Kitty

Das könnte dir auch gefallen...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere